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HNA vom 17.7.2004


Spendenlauf gegen den Hunger

Hegelsbergschule unterstützt Schule im Armenviertel von Concepcion in Chile

KASSEL. „Es hat an der Hegelsbergschule schon immer eine große Hilfsbereitschaft gegeben", sagt Lehrerin Ilse Schwalm. Für Gebiete, wo Naturkatastrophen oder Kriege Leid über Menschen gebracht haben, habe die Schule immer wieder Spenden gesammelt. Seit vergangenem September wird eine Partnerschule in Chile unterstützt.
Über Kontakte mit einer Austauschlehrerin wurde Ilse Schwalm auf die Probleme der Schulen in Chile aufmerksam. Nach einem Besuch mehrerer Schulen in der chilenischen Stadt Concepcion entschied Schwalm mit ihren Kollegen, sich für die Schule Santa Catalina de Siena im Armenviertel „Pedro de Valdivia Bajo".
In Chile bekommen die Schüler Verpflegung in der Schule, so Schwalm: Aber während der Schulferien sei dies nicht möglich, und die Kinder hätten nichts zu essen.
Mit einer Spende von 2120 Euro, die durch Kuchenverkauf, Flohmarkt und Spenden erzielt wurden, konnte die Hegelsbergschule letzte Weihnachten dazu beitragen, dass 212 Familien für die fast dreimonatigen Sommerferien Lebensmittel hatten.
Mit weiteren Spenden soll die Schule auch künftig unterstützt werden. Vor kurzem haben die Schüler der Förderstufe einen Spendenlauf veranstaltet und bei ihren Eltern und Lehrern 2026,77 Euro erlaufen.
Mittlerweile hat sich zwischen den Klassen ein Briefwechsel entwickelt, auch zwischen einzelnen Schülern sind Brieffreundschaften entstanden.

Briefkontakt mit den Partnerschülern: In ihren Händen halten die Schüler der Hegelsbergschule
die Briefe der chilenischen Schüler. Vorn von links: Kevin Schmidt, Tilman Fierley,
Dennis Täubl. Hinten von links: Lehrerin Ilse Schwalm, Tugba Güney, Farhad Habibi,
Silvia Bischoff, Hümeyra Cinar, Esra Kilicaslan, Latifa Amouklach und Names Hamidi. FOTO: SOCHER