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HNA vom 8.7.2004


Was ist Kult(ur)?

Ausstellung über Kassel als Kulturhauptstadt in der Hegelsbergschule

 

 Wollen helfen: Zusammen mit ihrer Lehrerin Christiane Maraun-Dröge (rechts)
präsentieren die Schüler der Klasse H8b ihre Herkulesdrucke


PHILIPPINENHOF/WARTEBERG
. Warum soll gerade Kassel Kulturhauptstadt werden? Diese Frage wollen die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hegelsberg in ihrer Ausstellung beantworten.

Vier Wochen lang haben sich zehn verschiedene Klassen Gedanken gemacht und Entwürfe zu dem Thema Kassel als Kulturhauptstadt entwickelt. Zusammen haben sie im Deutsch- und Kunstunterricht geforscht, was für sie Kultur ist, welches ihre Lieblingsplätze sind und wie Kassel als Kulturhauptstadt bestehen kann. „Die Jugendlichen haben ihre Ideen mit verschiedenen künstlerischen Methoden und Techniken umgesetzt", erklärt Claudia Abel, Kunstlehrerin an der Hegelsbergschule.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Im Eingangsbereich der Schule sind Plakate zum Thema „Kassel gewinnt", dem Motto der Bewerbung, Schreibprojekte der Klassen 7 und 8 und Porträts bekannter Kasseler ausgestellt. Eine Klasse hat eine Powerpoint-Präsentation erstellt. „Die Schüler waren sehr engagiert", sagt Lehrerin Cornelia Schäfer. Sie hätten sich mit der Frage beschäftigt, was für sie Kult oder Kultur sei. Anschließend seien sie losgezogen und hätten ihre Lieblingsplätze in Kassel fotografiert.

Auch die Klasse H8b hat sich Gedanken gemacht. Unter dem Motto „Viele kleine Herkulesse ergeben ein Gesamtkunstwerk" haben sie nach der Pop-Art-Methode von Andy Warhol kleine Bilder erstellt. Diese wurden mit Unterstützung der Druckerei Thiele und Schwarz auf Postkarten gedruckt und werden bei der Ausstellung verkauft. Der Erlös soll zum größten Teil für die Aktion „Wir retten unseren Herkules" gespendet werden.

Neben den Werken aus dem Kunst- und Deutschunterricht hat die Geschichtswerkstatt einen Stadtführer erstellt. Dieser soll es den Kids ermöglichen, selbst Stadtführungen zu machen. Um diesen Führer als Buch drucken zu können, suchen die Schüler noch Sponsoren.